Die Welt ist voller traumatisierender Ereignisse wie Krieg oder Krankheit. In den Nachrichten geht es nur um die Fakten – nicht darum, wie man mit all dem Trauma umgehen kann. Deshalb hat Carsten Witte TEDx als Plattform seiner Wahl gewählt: um über ein Thema zu sprechen, warum es wichtig ist und wie man damit umgeht, und zwar auf eine Art und Weise, die den Menschen hilft.

Sein Thema: Jeder kennt jemanden, bei dem Krebs diagnostiziert wurde. Und wir als Gesellschaft, Freund, Familienmitglied oder Patient selbst müssen auf unterschiedliche Weise auf diese Herausforderung reagieren. In seinem Vortrag geht es um die scheinbare Selbstverständlichkeit der Gesundheit und darum, wie sie uns daran hindert, auf unsere Körpersprache zu hören, sowie um den Schatz, sich unseren Ängsten zu stellen, insbesondere der Angst, an Krebs zu erkranken. Seine Zukunftsvision: Akzeptanz unserer Verletzlichkeit und Unsicherheit als wirksames Werkzeug zur Schaffung von Mitgefühl.

Carsten Witte war in seinem ersten Leben Berufssoldat. Sein zweites Leben begann mit der Diagnose Krebs im Jahr 2011, im jungen Alter von 24 Jahren. Er machte sein Abitur und studierte Gesundheitspädagogik. Als Psychoonkologe leitet er seit vier Jahren die psychosoziale Betreuung am Zentrum für Strahlentherapie in Freiburg. Nachdem er mehrere Lungenmetastasen erfolgreich überstanden hatte, gründete er 2014 den Selbsthilfekreis „Jung und Krebs“. Mittlerweile als gemeinnütziger Verein gegründet, bietet Jung und Krebs jungen Erwachsenen mit und nach einer Krebserkrankung eine Plattform für den Austausch mit Fokus auf das Leben statt auf die Krankheit. Wenn ihr Carsten Wittes Reise weiterhin verfolgen möchtet, könnt ihr ihm auf Instagram und LinkedIn finden.

Ich möchte nicht über eine fiktive Zukunft sprechen; Ich möchte über eine Vision sprechen, die realisierbar ist!

Carsten Witte über unser Motto „Within Reach“

Mein Lieblings-TED/TEDx-Talk

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